Mitteilung eingetragen. ‘Humboldt UniversitäT Zu Berlin’

Kooperation von Bund und KGSt im Rahmen des Forschungsprojektes „Nationale Prozessbibliothek“

Montag, 05 November 2012

Herr Dr. Georg Thiel, stellvertretender Leiter der Abteilung „Verwaltungsmodernisierung, Verwaltungsorganisation“ im Bundesministerium des Innern (BMI) und  Dr. Alfred Reichwein, Vertreter des Vorstands der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) haben am 16. Oktober 2012 eine Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsprojektes „Nationale Prozessbibliothek“ (NPB) unterzeichnet.

Gegenstand des unter gemeinsamer Projektleitung von Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und BMI stehenden Forschungsprojektes „Nationale Prozessbibliothek” (NPB) ist es, eine föderale onlinebasierte Prozessbibliothek für alle Prozesse der öffentlichen Verwaltung aufzubauen und in ein dauerhaftes Betriebsmodell zu überführen.

Gemeinsam mit Verwaltungspartnern aus Bund, Ländern und Kommunen entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HU Berlin und des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam eine Plattform zur Verwaltung von Prozessbausteinen, die zugleich erstmalig einen umfänglichen Überblick über vorhandene Prozessmodelle in Bund, Ländern und Kommunen ermöglichen soll. Die Nationale Prozessbibliothek ist demnach ein wichtiger Baustein der Verwaltungsmodernisierung.

Das BMI und die KGSt setzen sich auf der Grundlage der geschlossenen Kooperationsvereinbarung gemeinsam dafür ein, Prozessmanagement in der öffentlichen Verwaltung sowie den Aufbau und die Verbreitung der NPB zu fördern und zu unterstützen.

Durch die Kooperation soll sichergestellt werden, dass die für die Errichtung der NPB erforderlichen konzeptionellen Grundlagen verwaltungsübergreifend entwickelt und damit der spätere Betrieb auf eine breite Basis gestellt werden. Durch Vernetzung und gemeinsame Nutzung von Expertenwissen werden Synergien erzielt.

Die KGSt wird in diesem Sinne bei ihren Mitgliedskommunen für eine umfassende Beteiligung an der NPB und die dortige Einstellung von Prozessmodellen werben.

PÖV II

Montag, 12 März 2012

Prozesstag für die öffentliche Verwaltung 2012 am 19. April in Potsdam

Exklusiv für Führungskräfte

Der erste Prozesstag für die öffentliche Verwaltung im September 2011 stieß, wie auch die Wiederholungsveranstaltung im Oktober 2011, bei den Teilnehmern aus Bund, Land und Kommune auf sehr große Resonanz.

Lief der erste Prozesstag unter dem Motto “Wissen teilen und mehren”, trägt er dieses Jahr nun das Motto “Nationale Prozessbibliothek – ein Blick über die Grenzen”.

Der zweite Prozesstag richtet sich ausschließlich an die erste und zweite Führungs­ebene der öffentlichen Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und Kommunal­­-Ebene.

In einem kompakten Format wird Ihnen der aktuelle Stand des Aufbaus der Nationalen Prozessbibliothek (NPB) erläutert. Ergänzend wird auf Basis erfolgreicher Projekte aus dem In- und dem deutschsprachigen Ausland die Relevanz des Prozessmanagements für die künftige Verwaltungsgestaltung behandelt.

Freuen Sie sich auf interessante Einblicke in die Arbeit des Projektteams der NPB sowie Sprecher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Im unmittelbaren Anschluss an die Veranstaltung laden wir die Teilnehmer ein, eine der facettenreichsten Gestalten der europäischen Geschichte – Friedrich II. (auch der Große genannt) kennenzulernen. Zu entdecken ist der Preußenkönig, der in diesem Jahr seinen 300sten Geburtstag feiern würde, an ausgewählten, teilweise erstmals zugänglichen Orten.

Ihre formlose Anmeldung zur Veranstaltung nimmt ab sofort entgegen:

Frau Anna-Lena Bujarek

Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

E-Mail: bujarek[at]wiwi.hu-berlin.de

Sie erhalten kurzfristig eine Bestätigung Ihrer Anmeldung. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie an der abschließenden Kulturveranstaltung teilnehmen möchten.

Die Agenda sowie weitere Informationen zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Infoblatt_Prozesstag öffentliche Verwaltung 2012_NPB .

Hearing mit Herstellern von BPM-Software am 14. März 2012 in Berlin!

Mittwoch, 08 Februar 2012

Im Forschungsprojekt “Nationale Prozessbibliothek” (NPB) entwickeln die Wissenschaftler der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam eine Prozessbibliothek für die gesamte deutsche Verwaltung. Damit ist ein Repository aller deutschen Verwaltungsprozesse geschaffen worden, welches sowohl einen umfassenden Einblick in Verwaltungsprozesse ermöglicht als auch die Nutzung und den Ausbau des vorhandenen Prozesswissens unterstützt.

Der Zugang zur Nationalen Prozessbibliothek und die Nutzung des darin enthaltenen Wissens sind als “Closed Shop” konzipiert und sollen nur Mitarbeitern in der öffentlichen Verwaltung zugänglich sein.

Aufgrund diverser Publikationen und Präsentationen auf nationaler Ebene und des enormen Interesses am Prozesstag für die öffentliche Verwaltung wurde bereits seitens mehrerer Hersteller von BPM-Software Kooperationsinteresse bekundet.

Das Team der Nationalen Prozessbibliothek hat daraufhin Ideen entwickelt, die mit Herstellern oder Partnern entsprechender Unternehmen diskutiert werden sollen.

Dafür wird am 14. März 2012 ein Hersteller-Hearing stattfinden. Interessierte Unternehmen können sich formlos per E-Mail (an norbert.ahrend@hu-berlin.de) anmelden.

Weitere Informationen (Agenda, zeitlichem Rahmen, Veranstaltungsort) finden Sie im Informationsblatt.

Download: Info_NPB_Hearing_Hersteller

Wissenschaftliche Fallstudie zu D115

Dienstag, 11 Januar 2011

Im Rahmen des Forschungsprojekts Nationale Prozessbibliothek werden Projekte der öffentlichen Verwaltung, zu denen Anknüpfungspunkte bestehen, systematisch erfasst und untersucht. Dies ist zum einen für die Gewinnung von Prozessen für die Prozessbibliothek erforderlich, zum anderen soll eine Infrastruktur geschaffen werden, aus der andere Projekte ihr Prozesswissen beziehen können. Das Projekt D115 ist in diesem Zusammenhang von Interesse, da es ebenso wie die Nationale Prozessbibliothek auf freiwilliger Basis föderales Wissen nutzt und zentral zur Verfügung stellt. Aus diesem Grund wurde bereits frühzeitig ein Austausch zwischen beiden Projekten angestrebt. Dieser Austausch mündete in der Erstellung einer Fallstudie durch das Projektteam der Humboldt-Universität zu Berlin. Basis der Studie sind zahlreiche Informationsquellen wie Printmedien, Workshops sowie Einzel- und Gruppeninterviews. Die Studie fasst die relevanten Erfahrungen aus der Pilotphase von D115 zusammen und zeigt detailliert auf, wie das Wissen der Nationalen Prozessbibliothek das Leistungsangebot von D115 erweitern kann.

Die Fallstudie wird voraussichtlich im Sommer 2011 im Rahmen einer Konferenz veröffentlicht. Detaillierte Informationen werden auf www.prozessbibliothek.de veröffentlicht.