Vielleicht kennen Sie die Situation: Sie sitzen in einer Besprechung mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Verwaltungsfachbereichen und der IT. Diskutiert werden die fachlichen Anforderungen und deren technische Umsetzung durch eine IT-Lösung. Jede Seite trägt ihre Sichtweise vor, aber bei allen Beteiligten verbreitet sich das Gefühl, dass die jeweils andere Seite den Sachverhalt noch nicht so ganz verstanden hat. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass alle Beteiligten guten Willens sind, ihr Fachgebiet beherrschen und konstruktiv zur Problemlösung beitragen, verhindert die unterschiedliche Sprache der Beteiligten häufig eine störungsfreie Kommunikation.
Um diese Sprachbarriere abzubauen, hat auf Initiative des Bundesinnenministeriums das Kompetenzzentrum Prozessmanagement des Bundesverwaltungsamtes (BVA) eine Methode entwickelt: Basis ist ein auf den fachlichen Geschäftsprozessen basierendes integriertes Prozess- und IT-Dienstemodell. Das Dienstemodell erlaubt eine fachliche Spezifikation von Anforderungen, die nicht nur zum Abbau der Sprachbarriere beitragen und damit zu passgenaueren IT-Lösungen führen, sondern auch zu einer Harmonisierung angebotener IT-Lösungen und zur kontrollierten Weiterentwicklung der damit realisierten Dienste. Durch die Verzahnung von Prozessen und Diensten wird die Kommunikation zwischen Fachseite, Organisation und IT erheblich verbessert, das Risiko für Missverständnisse reduziert und damit teure Fehlentwicklungen in der IT vermieden.
Den kompletten Leitfaden finden Sie hier.

